Bauen

Das neue Innovationszentrum des Cleantech Innovation Parks in Hallstadt. (Foto: Sebastian Kolm Architekturfotografie, Coburg)

28.02.2025

Motor für Wachstum und Innovation

Innovationsstandort mit Zukunft: der Cleantech Innovation Park in Hallstadt bei Bamberg

Der Cleantech Innovation Park in Hallstadt bei Bamberg steht exemplarisch für die erfolgreiche Transformation einer traditionellen Industriefläche in einen zukunftsweisenden Industriestandort. Wo einst im großen Stil Reifen produziert wurden, entsteht auf einer 24 Hektar großen Fläche neuer Raum für die Forschung und Entwicklung von Zukunftstechnologien.

Die Entscheidung, im Herzen der Europäischen Metropolregion Nürnberg einen Ort zu schaffen, der ökologische Verantwortung mit wirtschaftlicher Entwicklung verbindet, wurde von der Stadt Hallstadt, der Michelin Reifenwerke AG & Co. KGaA und dem Landkreis Bamberg getroffen. Die Konzeption des Cleantech Innovation Parks trägt aber die Handschrift zahlreicher Akteure aus Politik, öffentlicher Hand, Wirtschaft, Wissenschaft und Kammern.

2021 fiel der Startschuss für die Umsetzung – mit dem Ziel, die Entwicklung nachhaltiger Technologien aktiv zu fördern und Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen eine Plattform zur Vernetzung und Zusammenarbeit zu bieten. „Der Fokus unseres Parks liegt auf Themen wie erneuerbare Energien, alternative Antriebskonzepte, nachhaltige und ressourcenschonende Produktion, Kreislaufwirtschaft, Digitalisierung und künstliche Intelligenz“, so Peter Keller, Geschäftsführer des Cleantech Innovation Parks.

Flexible Büro-
und Laborflächen

Ein Hauptanliegen des Parks ist es, eine inspirierende Arbeitsumgebung zu schaffen, die Kreativität und Innovation fördert: Flexible Büro- und Laborflächen, eine moderne Infrastruktur und gemeinschaftliche Bereiche sollen den Austausch untereinander fördern. Der Cleantech Innovation Park versteht sich darüber hinaus als Motor für Wachstum und Innovation in der Region durch die Ansiedlung von Unternehmen und die Schaffung neuer Arbeitsplätze. Die enge Zusammenarbeit von Bildungs- und Forschungseinrichtungen soll dazu beitragen, Fachkräfte auszubilden und langfristig zu binden.

Um Kooperations- und Verbundprojekte zwischen Unternehmen und Hochschulen sowie Unternehmen untereinander umzusetzen, gibt es eine eigene Wirkungsstätte im Cleantech Innovation Park: das Innovationszentrum. Das Grundkonzept des Innovationszentrums sieht sechs Werkshallen à 912 Quadratmeter und zwei Büroriegel à 700 Quadratmeter vor.

In einem ersten Bauabschnitt wurden zunächst vier Werkhallen und ein Büroriegel realisiert. Zudem wurden zwei Prüfstandsräume für den Test- und Weiterbildungsbetrieb von neuen Antriebssystemen geschaffen. Ein regionales Architekturbüro, ein Dutzend Fachplaner und rund 30 Handwerksfirmen aus ganz Deutschland und teils Österreich waren an der Fertigstellung des Innovationszentrums beteiligt, das Mitte Februar seine Eröffnung feierte.

Die Hallen sind so konzipiert, dass sie durch mobile Trennwände unterteilt und wieder verbunden werden können, um so den Anforderungen der Nutzer nach Flächenbedarf und Vertraulichkeit gerecht zu werden.
Der Wunsch nach Vertraulichkeit spiegelt sich in der gesamten Gebäudekonstruktion des Innovationszentrums wider: Sehr hell und lichtdurchflutet gestaltet, lassen sich alle Bereiche auch mal schnell voneinander abschirmen.

Das Gebäude ist über einen Medientunnel an die Energiezentrale des Parks angeschlossen. Von dort wird es mit Wärme, verschiedenen Kühlwassertemperaturen und Druckluft versorgt. Eine Stromversorgung, die den Bedarf auch von Prototypen-Produktionsstraßen abdecken kann, rundet die Grundversorgung ab. (BSZ)

 

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