Kultur

Die oberbayerischen Blasmusiker von LaBrassBanda bringen ein neues Album heraus. (Foto: David Königsmann)

19.03.2025

LaBrassBanda feiern die "Polka Party"

Barfuß und mit Blasmusik begeistern LaBrassBanda seit Jahren ihr Publikum. Jetzt erscheint das neue Album der Oberbayern – und es führt zurück zu ihren Anfängen

Mit ihrem neuen Album "Polka Party" wollen die Musiker von LaBrassBanda zurück zu ihren Wurzeln. "Wir hatten unsere ersten größeren Auftritte früher bei Balkan-Partys", sagt Frontmann Stefan Dettl der Deutschen Presse-Agentur. "Das waren unsere ersten Schritte in das Tanzpublikum." Und daran soll die neue Platte, die an diesem Freitag (21. März) erscheint, erinnern. 
Im Ausland seien sie immer mal wieder als bayerische "Balkan-Party-Punks" unterwegs, sagte Dettl, der mit seiner Band zuletzt auch in Kasachstan oder Estland aufgetreten ist. "Wenn so Kulturaustausch passiert, hat das was Magisches."

Elf Songs sind auf dem Album, bei denen sich dieses Mal unter die erfolgreiche Kombination aus bayerischer Blasmusik, Pop und Ska noch eine gute Prise Balkan-Klang mischt. Thematisch bewegt sich die Band zwischen ihrem inzwischen fast legendären Partysound und Gesellschaftskritik.

"Goaßnmaß" und "Teufelstanz"

Das als Single schon vorab veröffentlichte "Goaßnmaß" feiert die Freundschaft, gute Gesellschaft und Bier, "Teufelstanz" warnt vor dem Rechtsruck in der Gesellschaft und davor, nicht mehr miteinander zu sprechen. Alle Texte sind natürlich wieder bayerisch. 

Seit 2007 schon machen die Oberbayern - allesamt studierte Musiker - gemeinsame Sache. Nachdem sie in Bayern schon das Verständnis von Blasmusik auf den Kopf gestellt hatten, schafften sie 2013 bei der Vorauswahl für den Eurovision Song Contest (ESC) den deutschlandweiten Durchbruch. 

"Die schönsten Auftritte" in kleinen Bierzelten

Er spiele heute noch am liebsten in kleinen, bayerischen Bierzelten, sagte Dettl. Das seien "die schönsten Auftritte", auch weil man Bayern und die Bayern dort oft ganz anders kennenlerne. Die Altersspanne des Publikums sei groß, sagt er: "der Opa mit dem Enkel". Und seit der Corona-Pandemie bemerke er eine größere Emotionalität beim Publikum: "radikaler, emotionaler" - und zwar in alle Richtungen. Das Publikum sei gleichzeitig ausgelassener und melancholischer geworden. 

Für Dettl ist LaBrassBanda nicht das einzige musikalische Projekt und auch andere Bandkollegen gehen musikalisch ab und an mal fremd. Im Zweifel aber wüssten alle, wohin sie gehören, sagte der Sänger: "LaBrassBanda ist unser Heimathafen." (dpa)
 

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